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Qualitätsmanagement

Konferenzen

Mit jeder Schule werden pro Jahr mindestens zwei große Schulkonferenzen abgehalten, sowohl zu Beginn des Schuljahres als auch am Ende. Einzelne Schulen wünschen auch pro Quartal eine Konferenz. Dazu werden je nach Thema und Ausrichtung der Konferenz Schulleitungen (fester Bestandteil), vhs-Mitarbeiter*in (fester Bestandteil), Lehrkräfte und Dozent*innen eingeladen.

Zusätzlich ist die vhs auf diversen über das Jahr verteilten Lehrerkonferenzen vertreten, um sowohl den direkten Kontakt zu Klassenleitungen zu pflegen als auch Feedback, Wünsche und Anregungen zu erhalten.

Planungskonferenzen finden für die Organisation des gebundenen und des offenen Ganztags wie auch für die optimierte Lernförderung statt.

Ziel ist es, eine gute, beidseitige Kooperation zu führen. Dies bedeutet vor allem, stets auf dem aktuellen Stand zu sein. Dazu zählen ein vollumfänglicher Informationsaustausch sowie ziel- und lösungsorientiere Ansätze schnell und unkompliziert umzusetzen.

Eine einfache Erreichbarkeit und Kommunikation ist dabei stets gewährleistet.

Fortbildungen für Dozent*innen

Lernen ist ein lebenslanger Prozess, insbesondere im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel und die sich ändernden Ausgangsituationen im Lebensraum Schule. So ist es von großer Bedeutung, sich angemessen auf diese Bedingungen vorzubereiten und das eigene Handeln dementsprechend anzupassen. Aus diesem Grund bietet die vhs Erlangen für ihre Dozent*innen spezielle Fortbildungen, Supervisionen und Workshops an. Dabei werden sowohl Wünsche seitens der Schulen und Eltern als auch der Dozent*innen berücksichtigt.

Ebenso offeriert der Fachbereich Schulkooperation in regelmäßigen Abständen Workshops und Vorträge zu aktuellen Themengebieten rund um das schulische Arbeitsfeld.

Pädagogische Themengebiete in Fortbildungen sind:

  • Bewegungsintelligenz und Lernpersönlichkeit
  • Lernrhythmus, Umgang mit Blockaden und Stress
  • Umgang mit Ängsten und Frustrationen vor und in Prüfungen
  • Sprechwirksamkeit und Disziplin im Klassenzimmer
  • Mathematisches Denken und Kinder
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Selbstachtsamkeit und Persönlichkeitsstärkung

Speziell die letzten drei bis vier Jahren haben uns durch geopolitische und gesundheitspolitische Themen (Flüchtlingskrisen, Digitalisierung, Corona, Homeschooling, etc.) aufgezeigt, dass ein Schuljahr plötzlich anders verlaufen kann als ursprünglich geplant. Insbesondere dann ist ein schnelles Handeln und eine gute Kooperation mit den Schulen von enormer Bedeutung.

Beschwerdemanagement

Lehr-, Fachkräfte und außerschulische Partner gestalten den Ganztag gemeinsam im Sinne einer multiprofessionellen Kooperation. Im täglichen Miteinander kann es aus vielerlei Anlässen im schulischen Leben vorkommen, dass einzelne Parteien (Schulleitung, Lehrer*innen, vhs-Dozenten*innen, Schüler*innen oder Eltern) mit der Organisation oder mit einzelnen Entscheidungen nicht einverstanden sind. Das kann zu Konflikten und Beschwerden führen.

Ein wichtiger Aspekt unserer pädagogischen Arbeit ist die gegenseitige Wertschätzung und der friedliche Umgang miteinander. Hierzu gehört auch, ein professioneller und konstruktiver Umgang mit Konflikten und Beschwerden, bei dem am Ende im Idealfall alle Parteien zu einer gemeinsamen Lösung beitragen. Dies steigert die Zufriedenheit und Akzeptanz, verhilft zu einem positiven Arbeitsklima und verbessert auch die Qualität der Kooperation.

Beschwerden können sich richten:

  • gegen die Organisation
  • gegen das Verhalten eines einzelnen vhs Dozenten
  • gegen die Arbeitsweisen in Projekten und AG‘s

Ziele eines professionellen Beschwerdemanagements sind:

  • Eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel ist und eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht
  • Die Verbesserung der Servicequalität, in dem das Anliegen der Beschwerde bearbeitet wird
  • Die Antizipation eventuell weiterer Probleme und deren Vermeidung 
  • Die Einbindung des Beschwerdemanagements in die Organisationsstruktur

Umgang mit Beschwerden:

  • Liegt eine Beschwerde vor, ist zunächst zu prüfen, in welchem Arbeitsfeld das Problem besteht und gegen wen sich die Beschwerde richtet. Es ist dabei wichtig den „richtigen“ Ansprechpartner zu erreichen.
  • Offene Kommunikation ist der wichtigste Schritt zur Klärung. Hat die direkte Kommunikation zwischen „Beschwerdeführer“ und „Beschuldigten“ keine Lösungen erbracht und die Beschwerde ist bereits in einer höheren Instanz angelangt, gilt, dass zunächst das Gespräch mit den Beschwerdeführern gesucht wird. Es sollen (schriftliche) Beweise gesammelt, überprüft und mögliche Wünsche bzw. Lösungsansätze erfragt werden.
  • Dann werden die Beschwerde und Wünsche mit der/dem „Beschuldigten“ in einem Gespräch ohne die Beschwerdeführer besprochen, ihre/seine Sicht der Dinge angehört und mögliche Lösungen gesucht.
  • Die Lösungen werden den Beschwerdeführern mitgeteilt und – falls von beiden Parteien gewünscht – ein gemeinsames Gespräch moderiert.

Die gefassten Entschlüsse werden dokumentiert und nach vereinbarter Zeit kontrolliert. Nur so kann eine für alle Beteiligten nachvollziehbare und nachhaltige Regelung erreicht werden.

24.04.24 05:31:01